Datenschutzerklärung für Mandanten
Der Datenschutz ist Brauneis Rechtsanwälte GmbH („Brauneis“) – nachfolgend auch „wir“ bzw. „uns“ bezeichnet – ein wichtiges Anliegen. Wir legen daher auch Wert auf Transparenz und möchten Sie über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten informieren. Diese Datenschutzerklärung richtet sich an unsere bestehenden und ehemaligen Klienten, an Interessenten und künftige Klienten sowie ihre jeweiligen Gesellschafter, gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und sonstigen Ansprechpersonen. In der Datenschutzerklärung informieren wir insbesondere darüber, welche Daten wir über Sie erheben und verarbeiten, wofür wir diese verwenden, an wen wir diese übermitteln und welche Rechte Sie als betroffene Person haben.
Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten im Einklang mit den datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der EU Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und dem österreichischen Datenschutzgesetz (DSG) in der jeweils aktuellen Fassung.
Brauneis ist datenschutzrechtlicher „Verantwortlicher“ iSd DSGVO für die in dieser Datenschutzerklärung näher beschriebene Verarbeitung personenbezogener Daten.
Soweit in dieser Datenschutzerklärung Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise.
1. Welche personenbezogenen Daten verarbeiten wir über Sie?
Im Rahmen unserer anwaltlichen Tätigkeit verarbeiten wir jene personenbezogenen Daten, die Sie uns im Zuge der Kontaktaufnahme, Mandatserteilung sowie im Zuge der Ausübung unseres Mandats und unserer Beratungs- oder Vertretungstätigkeit zur Verfügung stellen und die bei Mandatsausübung anfallen. Das sind unter anderem Kontaktdaten (z.B. Name, Adresse, E‑Mail Adresse, Telefonnummer, Firma), Identifikationsdaten (z.B. Reisepass, Lichtbildausweis), Daten der Vollmacht, Daten über den relevanten Sachverhalt, Daten über Gerichts- und Verwaltungsverfahren, Abrechnungsdaten (z.B. Honorarvereinbarung, erbrachte Leistungen, Honorare, Fremdgelder, Bankverbindung) etc.
Neben den Daten, die Sie uns zur Verfügung stellen, erheben wir zusätzlich personenbezogene Daten allenfalls auch aus öffentlich zugänglichen Quellen (z.B. Firmenbuch, Grundbuch, Gewerberegister, Vereinsregister, Kreditschutzverband, Internet) oder durch Akteneinsicht in Gerichts- und Behördenakte, wenn diese Daten für die Erbringung unserer Leistungen erforderlich sind. Darüber hinaus erhalten wir im Rahmen unserer rechtsanwaltlichen Vertretung und Betreuung regelmäßig auch sachverhalts- und fallbezogene Informationen von Dritten (z.B. Gegner, sonstige mitwirkende Parteien und Vertreter).
2. Wofür verwenden wir Ihre personenbezogenen Daten und auf welcher Rechtsgrundlage?
2.1. Mandatsbegründung
Bevor wir ein Mandat annehmen können, sind wir laut Rechtsanwaltsordnung (RAO) verpflichtet, allfällige Interessenkollisionen zu prüfen. Zu diesem Zweck verarbeiten wir Name und Kontaktdaten, Daten über den relevanten Sachverhalt und gegebenenfalls weitere Daten. Ferner treffen Rechtsanwälte nach der RAO gesetzliche Sorgfaltsverpflichtungen im Bereich der Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung. Bei bestimmten Geschäften sind wir zur Identifizierung der Partei, deren Vertreter und des wirtschaftlichen Eigentümers sowie zur Prüfung der Art der Geschäftsbeziehung und zur Einholung entsprechender Nachweise verpflichtet. Nähere Informationen dazu erhalten Sie in unserem Klienten-Informationsblatt „Prävention von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung“. Rechtsgrundlage für diese Verarbeitung sind gesetzliche Pflichten (Art 6 Abs 1 lit c DSGVO).
2.2. Mandatsausübung
Wir verarbeiten und nutzen Ihre personenbezogenen Daten zum Zweck der Erfüllung des uns erteilten Mandats, insbesondere im Rahmen der gerichtlichen und/oder außergerichtlichen Vertretung und/oder Beratung des Klienten. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung ist der mit Ihnen abgeschlossene Vertrag (Art 6 Abs 1 lit b DSGVO), sofern Sie selbst unser Klient sind, oder sonst ein überwiegendes berechtigtes Interesse an der Mandatsausübung (Art 6 Abs 1 lit f DSGVO) sowie die Notwendigkeit der Verarbeitung zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen (Art 9 Abs 2 lit f DSGVO). Teilweise erfolgt die Verarbeitung auch aus gesetzlichen Gründen (Art 6 Abs 1 lit c DSGVO; z.B. Verarbeitung im Rahmen des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten; Selbstberechnung und Abfuhr von Steuern und Gebühren).
Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten ferner für die Honorarabrechnung sowie für kanzleiinterne Zwecke, wie Buchhaltung und Rechnungswesen (auf Grundlage des Art 6 Abs 1 lit b, c und f DSGVO).
2.3. Newsletter, Einladungen zu Brauneis Veranstaltungen
Zum Zweck der Pflege des Kontakts mit unseren bestehenden und ehemaligen Klienten versenden wir regelmäßig Informationen über neue Rechtsentwicklungen, Informationen aus unserer Kanzlei, Einladungen zu unseren Events, etwa Vernissagen und Vorträge per E‑Mail und/oder Post. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse (Art 6 Abs 1 lit f DSGVO). Sollten Sie die Zusendung nicht wünschen, teilen Sie uns dies bitte mit. Sie können jederzeit einer Verarbeitung zu Zwecken der Direktwerbung widersprechen und sich von unserem Newsletter abmelden (z.B. ganz einfach via Abmeldelink innerhalb eines Newsletters).
Interessenten können unseren Newsletter auch auf unserer Website abonnieren. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung ist in diesem Fall die Einwilligung (Art 6 Abs 1 lit a DSGVO). Eine Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.
Der Versand unserer E-Mail Newsletter erfolgt über die E-Mail Marketing Software eyepin. Zu diesem Zweck werden die Kontaktdaten (Name, Anrede, E-Mail Adresse) an die eyepin GmbH, 1190 Wien, als Auftragsverarbeiterin weitergeleitet, die diese Daten für den Newsletter-Versand speichert und verarbeitet. Eyepin erhebt ferner Daten über den Zeitpunkt der Zustellung und Öffnung der E-Mails, Klickverhalten, IP Adressen und verwendete E-Mail Programme. Wir nutzen diese Daten, um die Zugriffe auf unseren Newsletter zu analysieren und die bei den Adressaten unseres Newsletters beliebtesten Themen zu eruieren und um unseren Newsletter so benutzerfreundlich und intuitiv wie möglich zu gestalten. Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (Art 6 Abs 1 lit f DSGVO), mehr über die Nutzung unseres Newsletters zu erfahren und unsere Services verbessern zu können.
3. An wen geben wir Ihre Daten weiter?
Als Rechtsanwälte sind wir gesetzlich zur Verschwiegenheit über die uns anvertrauten Angelegenheiten und die uns sonst in unserer beruflichen Eigenschaft bekanntgewordenen Tatsachen, deren Geheimhaltung im Interesse des Klienten gelegen ist, verpflichtet.
Zur Erfüllung des erteilten Mandats oder gesetzlicher Pflichten ist es möglicherweise erforderlich, Ihre Daten an dritte Empfänger (zB Gerichte, Behörden, Gegner, andere Verfahrensbeteiligte, andere Rechtsanwälte, Rechtsanwaltskammer, Notare, Versicherungen, Dienstleister, derer wir uns bedienen und denen wir Daten zur Verfügung stellen, etc.) weiterzuleiten.
Manche der oben genannten Empfänger Ihrer personenbezogenen Daten befinden sich eventuell außerhalb der EU in einem Drittland ohne angemessenes Datenschutzniveau. Wir übermitteln Ihre Daten nur dann in Drittländer, wenn Sie ausdrücklich eingewilligt haben, wenn dies zur Erfüllung des erteilten Mandats notwendig ist oder wenn eine sonstige rechtliche Grundlage im Einklang mit den geltenden Datenschutzgesetzen, insbesondere der EU Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), vorliegt.
4. Wie lange bewahren wir die Daten auf?
Wir bewahren personenbezogene Daten entsprechend den datenschutz- und berufsrechtlichen Bestimmungen so lange auf, als dies zur Erfüllung unseres Mandats und zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen (insb. nach UGB, BAO, § 12 RAO) und zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen, insbesondere zur Abwehr allfälliger Haftungsansprüche, erforderlich ist. Im Falle anhängiger oder drohender Rechtsstreitigkeiten, bei denen die Daten als Beweis benötigt werden, beträgt die Speicherdauer bis zu 30 Jahre und darüber hinaus so lange, als das Verfahren anhängig ist.
5. Welche Rechte haben betroffene Personen nach dem Datenschutzrecht?
Nach den anwendbaren Datenschutzvorschriften (Art 15 bis 21 DSGVO) haben betroffene Personen jederzeit das Recht auf Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten sowie ein Recht auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragung, sowie auf Widerspruch.
Wir weisen darauf hin, dass sich aus berufsrechtlichen Vorschriften, insbesondere aus der gesetzlichen Verschwiegenheitsverpflichtung für Rechtsanwälte, Beschränkungen hinsichtlich der Rechte betroffener Personen nach dem Datenschutzrecht (insb. betreffend das Recht auf Auskunft) ergeben können.
Zur Ausübung Ihrer Betroffenenrechte kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail an datenschutz@brauneis.law oder schriftlich unter den in der Fußzeile angegebenen Kontaktdaten.
Betroffene Personen haben ferner das Recht, sich wegen einer mutmaßlichen Verletzung ihrer Rechte oder unserer datenschutzrechtlichen Pflichten mit einer Beschwerde an die Aufsichtsbehörde zu wenden. In Österreich ist hierfür die Datenschutzbehörde zuständig.